Erster Eindruck: Die neue Superinox von Obut

Die neue Superinox von Obut. Foto (1): Obut

Es kommt nicht sehr oft vor, dass die großen Hersteller von Boule-Kugeln ein neues Modell vorstellen. Von Marktführer Obut kommt nun die neu entwickelte Edelstahlkugel „Superinox“.

Die Härte wird mit 115 kg / qmm angegeben, das entspricht der Inox-Kugel Match IT aus dem eigenen Haus. Die Kugel ist mit einem Durchmesser von 72 mm bis 76 mm erhältlich, das Gewicht liegt in Zehnerschritten zwischen 680 g und 710 g. Das dürften die gängigsten Maße einer Boule-Kugel sein, Sondergrößen werden in der Einführungsphase nicht berücksichtigt.

In Frankreich wirbt Markenbotschafter Dylan Rocher, der vielleicht stärkste Schießer der Welt, bereits für die neue Kugel. Als Preis sind in Frankreich 189 Euro aufgerufen, in Deutschland gibt es die Superinox zum Richtpreis von 199 Euro. Das ist schon Oberklasse, wenn auch fast 100 Euro weniger als für das Topmodell Obut ATX.

Bei der Auslieferung hat die Superinox eine natürliche Edelstahl-Satinierung. Der Kugelhändler unseres Vertrauens hatte ein Muster aus der Vorserie bereits in der Hand und war begeistert von dem warmen, weichen Grip der Superinox. Der Lieferumfang kommt wie gewohnt: 3 Boule-Kugeln ohne Riffelung, eine Zielkugel, Hülle und Garantiekarte.

Bei regelmäßigem Gebrauch ist je nach Spielgelände und Umgebungsfeuchtigkeit eine leichte Oxidation möglich, so der Hersteller. Obwohl es sich um eine Inox-Kugel handelt, rät Obut davon ab, die Kugeln länger im Kofferraum aufzubewahren. Obut empfiehlt die regelmäßige Pflege, wenn die Kugeln nicht gespielt werden. Am besten mit dem eigenen Kugelpflegemittel, erhältlich im Zerstäuber für 13,50 Euro. Dabei bietet jeder Drogeriemarkt einen Edelstahlreiniger für 99 Cent an.

Obut weist darauf hin, dass die Superinox wie alle anderen Boule-Kugeln seit 1955 in Saint-Bonnet-le-Château in Frankreich entwickelt und hergestellt werden, also keine Produktion in Fernost, auf die sich mehrere andere Hersteller eingelassen haben.

 

Zur Startseite