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Boule-Plätze

Boule-Turniere am Chiemsee

Das Vivarium in Höslwang am Chiemsee bietet Boule mit oberbayerischem Charme

Die meisten Boule-Turniere werden von einem Verein oder Verband, manchmal auch von einer privaten Spielgruppe ausgerichtet. In der Nähe des oberbayerischen Chiemsees fanden wir auch ein Wirtshaus, das regelmäßig Boule-Events veranstaltet.

Das Vivarium in Höslwang ist Cafe, Bar und Restaurant, es besteht seit 1989 unter der Leitung von Familie Buchner aus Unterhöslwang. Seit Mai 1990 leitet Brigitte Buchner das Vivarium. Ihr ganz eigener Stil: Eine regionale, gesunde und ehrliche Küche in lebendiger Atmosphäre.

Zum Außenbereich des Vivarium gehören eine Terrasse und ein Biergarten, gleich daneben entstand eine Boule-Bahn mit feinkiesigem Boden. Es ist schon Tradition, dass hier am ersten Sonntag im Juli ein großes Boule-Turnier stattfindet.

Petanque-Spannung in ländlicher Ruhe

Siegerehrung mit Gastgeberin Brigitte Buchner und dem Milieu des Sieger-Teams

An diesem Tag wird der Parkplatz neben dem Boulodrome für drei weitere Boule-Bahnen markiert. Dadurch stehen vier Bahnen für acht Triplettes mit 24 Spielern zur Verfügung. Die ganzjährige Boule-Bahn ist dann als Carre d’Honneur für das Finale reserviert.

Im Startgeld der Mannschaften sind ein Glas Sekt zur Begrüßung und eine Feinschmecker-Brotzeit nach Art des Hauses enthalten. Vom Startgeld werden auch die Siegprämien für die erst- und zweitplatzierte Equipe ausgeschüttet.

Die Boule-Bahn steht ganzjährig zur Verfügung, eine Anmeldung ist zu empfehlen. Das Vivarium erhebt keine Platzgebühren und verfügt auch über ausreichend Leihkugeln. Über die A8 von München nach Salzburg erreicht man Höslwang über die Ausfahrt Rosenheim oder Bernau am Chiemsee.

Weitere Infos: www.cafe-vivarium.de

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Turniere

38. Hofgartenturnier in München

Superwetter, geile Stimmung und Boule rund um die Uhr: So fand in München das 38. Hofgartenturnier statt. Vom 15. bis 17. Juli gingen 153 Mannschaften an den Start, dabei hätte die 1. MKWU als Ausrichter bis zu 192 Triplette-Teams unterbringen können.

Das Finale gewann eine Mannschaft vom Augsburger BC, der amtierende Bayerische Meister im Triplette. Das Preisgeld im Principal-Turnier betrug 1.000 Euro für den Sieger und 500 Euro für den 2. Rang, die ersten 32 Ränge erspielten sich insgesamt 3.460 Euro.

Und so verlief das Hofgartenturnier aus Sicht des Autors:

Meine Mannschaft ging mit Gabi von den München Mesdames und Quoan von der 1. MKWU 6 als „Team 19“ an den Start. In Poule 31, dem letzten Spielfeld vor der Staatskanzlei, stießen wir auf eine Mannschaft aus Konstanz. Partie leider verloren.

Besser lief das nächste Spiel gegen ein Team aus Luzern. Obwohl wir besser spielten, mussten wir zwei Rückschläge verkraften: Ein Sauschuss ins Aus brachte den Schweizern vier Punkte. Dann misslang uns ein „Schuss für 5“, der nur die Gegnerkugel an die Sau legte.

Danach war die alte Stärke wieder da und wir konnten in Schritten von je 2 Punkten zum Sieg mit 13:11 durchmarschieren.

Das letzte Spiel gegen Konstanz ging ebenfalls verloren, was aber nicht tragisch war, denn Gabi und Bernhard, beide Mitglied der 1. MKWU, konnten dadurch pünktlich zum Dienst am Ricard-Stand antreten.

Weitere Infos: http://www.wbsprint.de/mkwu/

www.mkwu.de

Das erwarteten die Verantwortlichen vom Hofgartenturnier 2022

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Boule-Kugeln

Die Jubiläums-Kugel von Boule Bleue

Die neue „Brut Origine Super Carbone 125“ (BO) von Boule Bleue ist eine halbharte Kugel aus abgeschrecktem und gehärtetem Karbonstahl. Mit ihr begeht das Unternehmen aus der Nähe von Marseille sein 75. Jahr in der Produktion von Boule-Kugeln aus Stahl.

Seit 1947, also seit 75 Jahren, stellt Rofritsch aus der Nähe von Marseille seine Stahlkugeln her, deren bläuliche Reflexe der Marke ihren Namen „Boule Bleue“ gaben. Laut Hersteller wurde für die neue Brut Origine das Originalverfahren auf den neuesten Stand gehoben.

Für die BO erhielten die Oberfläche und das Innere der Kugel eine Wärmebehandlung, die für eine solide Dämpfung beim Legen und Schießen sorgen soll. Mit einer Stahlhärte von 125 müsste sich die BO besonders für Leger oder den Milieu eignen.

In der Beschreibung der BO weist Boule Bleue darauf hin, dass sich der Schutzlack wie der von anderen Karbonkugeln mit der Zeit abspielt. Die Kugel erhält danach ein mattes Aussehen mit gutem Grip. Ob sie dann wirklich aussieht wie eine Vintage-Kugel, kann noch nicht geklärt werden. 

Im Angebot von Boule Bleue sind weitere Kugelmodelle mit farbigen Schutzlack, z.B. in Blau, Gold oder Rosa. Die Kugeln in Pink sind allerdings nur in Frankreich erhältlich. Auch die BO wird zurzeit nur dort angeboten. Wann und zu welchem Preis die BO bei uns angeboten wird, ist noch völlig offen (Stand: Juni 2022).

  • Die Sonne bringt es an den Tag

Die Geschichte von Boule Bleue geht auf den Elsässer Félix Rofritsch zurück. Der gründete 1904 in Zentrum von Marseille ein Geschäft für Boule-Kugeln. Die waren damals noch aus Holz, in das Nägel eingetrieben waren. 

Obwohl Boule-Kugeln aus Metall schon 1925 erfunden wurden, produzierte Rofritsch erst 1947 seine erste Kugel aus gehärtetem Karbonstahl. Durch Wärmebehandlung und Abschreckung erhielt sie eine Oberfläche, die das Tageslicht bläulich reflektierte. Die Firma Rofritsch nahm daraufhin den Namen La Boule Bleue an.

 

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München

Einmal Champion, immer Champion

Im Hofgarten in München trafen wir einen Mann, der seine Siege nicht mehr zählen kann. Christian Tanneur, er stammt aus Frankreich, spielt dort fast jeden Tag. Erkennbar an seiner Mütze und einem eleganten, fast musischen Schwung. 

Dieser Schwung machte Christian mehrfach zum Deutschen Meister.

In Kochel am See hat Christian 7x hintereinander gesiegt

Christian Tanneur stammt aus der Champagne in der Region Grand Est. Er diente als Soldat in der damaligen französischen Besatzungszone und gründete dort seine Familie. Seine Tochter Lara Koch und Schwiegersohn Sascha Koch gehören heute zur Leistungselite im deutschen Petanque.

Christian, was war dein wichtigster Turniersieg, welcher der schwerste?

2003 gewann ich die die Deutsche Meisterschaft Mixte. Es war das erste Turnier, das ich zusammen mit der DPV-Kaderspielerin Annick Hess spielte.

Kannst du überhaupt noch zählen, wie viele Turniere du gewonnen hast?

Ab 50 zählt man nicht mehr. Ich habe allein in Kochel am See siebenmal hintereinander gewonnen, dazu ungezählte Turniere in BaWü, Hessen und im Saarland.

Welche Spiele machen dir am meisten Spaß? Bitte sag jetzt nicht „jedes“, sondern Finales, Fannies oder 13:12?

Nach einem Rückstand von 0:12 zu gewinnen, ein so genannter Royale, ist das Größte. Oder eine Kugel gegen 5 des Gegners, die Aufnahme mit einem Spezialwurf zu retten und damit das ganze Spiel zu drehen. Zusammengefasst: Spiele mit großer Herausforderung.

Wie spielst du mit Anfängern, die von dir lernen wollen?

Mit viel Geduld und so ernsthaft wie möglich.

Woran erkennst du, ob ein Spieler groß werden kann oder nicht?

Man merkt es am Kugelgefühl des Anfängers und an der Technik, wie er mit seiner Kugel umgeht. Dazu kommt die Ausstrahlung, ob einer die Chance hat, einer der wirklich Großen zu werden.

Welche drei Tipps hast du für Einsteiger?

  • Beobachte gute Spieler
  • Am Anfang brauchst du fachliches Training, um die Grundlagen des Petanque zu lernen
  • Geduld und positives Denken

Welcher Tipp davon ist der wertvollste?

Übe allein und kontinuierlich das Gelernte und Gehörte immer wieder.

Danke für das Gespräch, Christian, und weiterhin „Schönes Spiel“

 

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Turniere

Das Hofgarten-Turnier ist zurück!


Dazu Björn Ouni, Vorsitzender der 1. Münchner Kugelwurfunion (1. MKWU), ausrichtender Verein des 38. Hofgartenturniers

„Nach zwei Jahren Pause stehen die Ampeln endlich auf Grün. Die Vorbereitungen machen schon direkt gute Laune: Wir schauen in Richtung Hofgartenturnier 2022 und freuen uns auf alle, die dabei sein wollen und werden. Lasst uns dieses Jahr wieder zusammen Tag und Nacht Boule spielen. Und das im Herzen Münchens!


Gottfried, Schaaf, Präsident des Bayerischen Petanque Verbandes (BPV): 

„Das Hofgartenturnier in München im Schatten der königlichen Residenz hat eine internationale Strahlkraft und ist seit Jahren ein Magnet für alle Boule-Spieler. Mit durchschnittlich 600 Spielern ist es keinesfalls mit anderen internationalen Turnieren gleichzusetzen, aber das eher überschaubare Turnier schätzen viele Spieler, die regelmäßig anmelden.

Wir als BPV können nur jeden dazu aufrufen mitzuspielen, denn in diesem Turnier braucht man keine Lizenz oder eine Vereinszugehörigkeit, sondern den Spaß am Boule, die Lust an Geselligkeit und einem regen Austausch. Beim Hofgartenturnier treffen sich Breitensport und Spitzenspieler aus ganz Deutschland.

Ein besonderer Dank geht vom BPV an die 1. MKWU aus München, die seit Jahrzehnten das Turnier mit viel Sorgfalt und Energie ausrichtet.“

Hier die aktuellen Infos zum Hofgartenturnier 2022

 

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Boule-Plätze Reise

Boule im bayerischen Oberland

Axel Gillmann, Gründer des Petanque Club Nymphenburg in München, hat uns dieses Foto aus Ohlstadt geschickt. Der Ort im Kreis Garmisch gehört zur Tourismusregion „Das Blaue Land“.

Die Bezeichnung geht auf den Maler Franz Marc zurück, der damit die ganz besondere Farb- und Lichtstimmung zwischen Kochelsee und Staffelsee beschrieb. In der Region liegen auch die Petanque-Clubs von Kochel am See und Sindelsdorf.

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Anfänger

Boule-Ausdrücke aus Frankreich

„Allez“ ist eine Aufforderung an den Mitspieler, eine gute Kugel zu legen oder zu schießen

„Arbitre“ bezeichnet den Schiedsrichter eines Spiels

„Au Fer“ ist ein Eisentreffer beim Schießen

„Boulodrome“ ist ein künstlich angelegtes Boule-Spielfeld mit Begrenzungslinien

„Carreau“ bezeichnet einen Schuss, bei dem die Schießkugel nicht weit vom Treffer liegen bleibt

„Cochonnet“ ist die Bezeichnung für die Zielkugel, bei uns auch Schweinchen oder Sau genannt

„Effet“ ist der Rückdrall oder die Kurve einer gespielten Boule-Kugel

„Equipe“ ist eine Mannschaft beim Petanque, bestehend aus zwei oder drei Spielern

„Donnee“ bezeichnet den Auftreffpunkt beim Legen, von dem die Kugel weiter zur Zielkugel rollt

„Doublette“ ist eine Formation aus zwei Petanque-Spielern, jeder hat drei Kugeln

„Formee“ ist ein Turniermodus, zu dem sich die Mannschaften vorher anmelden

„Melee“ ist ein Turniermodus, bei dem die Mannschaften ausgelost werden.

„Milieu“ ist der Mittelspieler einer Triplette, der sowohl legen als auch schießen soll

„Pointeur“ ist der Leger einer Doublette oder Triplette, der „vorne“ spielt

„Portee“ beschreibt den Bogen einer Boule-Kugel, entweder hoch oder halbhoch, im Gegensatz zum Rollern

„Royale“ ist ein Spiel, das 13:12 endet, obwohl das Sieger-Team mit 0:12 im Rückstand lag

„Supermelee“ ist ein Turniermodus, bei dem die Mannschaften vor jeder Runde erneut ausgelost werden

„Sur place“ bezeichnet beim Schießen einen Treffer, bei dem die Kugel an der Stelle der geschossenen liegen bleibt

„Terrain“ bezeichnet den Boden eines Spielgeländes, entweder eben oder mit Gefälle, mit Sand oder Schotter, Wurzeln und Steinen

„Terrain Libre“ ist ein offenes Spielgelände ohne Begrenzungen

„Tirette“ ist ein Messgerät ähnlich dem Zollstock, aber mit einer beweglichen Messzunge

Tireur“ ist der Schießer einer Doublette oder Triplette, der „hinten“ spielt

„Triplette“ ist eine Formation aus drei Petanque-Spielern, jeder hat zwei Kugeln

 

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Anfänger Boule spielen

Begriffe, die Boule-Spieler kennen sollten

„13 liegt“ kommentiert eine Punktkugel, mit der eine Mannschaft das Spiel beenden kann

„Auf der Hand“ ist die Anzahl der Kugeln, die ein Spieler oder eine Mannschaft noch spielen darf: „Die haben noch 3 auf der Hand“

„Aufnahme“ ist ein Spielabschnitt vom Auswurf der Zielkugel bis zur Auswertung der Punkte. In der Theorie dauert eine Partie zwischen 3 (6+6+1 Punkte) und 25 Aufnahmen (1+1+1+1+1… Punkte)

„Bei uns“ ist die Antwort auf die Frage „Wer hat den Punkt“, die wörtliche Übersetzung des französischen „Chez nous“

„Drehen“ bezeichnet den Rollenwechsel von Leger und Schießer. Nicht zu verwechseln mit „Tauschen“, denn das bezeichnet das Aus- und Einwechseln eines Spielers

„Durch“ (oder „durchlegen“) ist eine Boule-Kugel, die zu weit hinter die Zielkugel gelegt wird

„Fanny“ bezeichnet ein Boule-Spiel, das mit 13:0 Punkten endet. Der Ausdruck soll von einer frivolen französischen Kellnerin stammen, die ihren Rock hochzog, damit der Verlierer ihren Arsch küssen sollte

„Hinten“ spielt der Schießer oder „Tireur“ einer Mannschaft

„Kaputter“ ist ein Spiel mit 3 Spielern (je 2 Kugeln) gegen 2 Spieler mit je 3 Kugeln, also keine vollständige Triplette

Kurz“ (oder „zu kurz“) ist eine Boule-Kugel, die vor die Zielkugel gelegt wird

„Lang“ (oder „zu lang“) ist eine Boule-Kugel, die hinter die Zielkugel gelegt wird

„Leer“ ist ein Spieler oder eine Mannschaft, die keine Kugeln mehr spielen darf

„Mitte“ spielt der Mittelspieler oder „Milieu“ einer Petanque-Mannschaft

„Loch“ bezeichnet einen missglückten Schuss, der nur einen kleinen Krater nahe der Zielkugel hinterlässt. Beispiel: „Tim hat ein Loch geschossen.“ Wenn zwei Schießerkugeln nicht treffen, ist das ein „Doppelloch“

„Platzwahl“ entscheidet, welche Mannschaft das Spiel eröffnet. Entweder wird eine Münze geworfen oder ein Spieler versteckt die Zielkugel in einer Hand, und der Gegner muss raten, in welcher

„Sau“ bezeichnet die Zielkugel. Andere Begriffe sind Schweinchen oder Cochonnet

„Schönes Spiel“ wünschen sich die Spieler vor einer Partie

„Vorne“ spielt der Leger oder „Pointeur“ einer Mannschaft

 

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Anfänger Taktik Training

5 Fehler, mit denen du verlierst

Was man auf dem Platz so sieht, ist nicht immer optimal. Kleine Angewohnheiten, alle nicht tragisch. Nur schlimm, wenn zu viele zusammen kommen. Dabei sind die meisten Fehler schnell abzuschaffen.

  • Alle stehen am Kreis (Foto)

Natürlich ist es komfortabel, eine Partie vom Kreis aus zu verfolgen, man muss ja weniger laufen. Richtig gut lässt sich ein Bild aber nur auf Höhe der Zielkugel einschätzen. Leckerbissen wie ein „Schuss für 3“ lassen sich vom Kreis aber kaum erkennen, sondern nur auf „Ballhöhe“. Außerdem: Vorne kann man sich ungestört und ungehört unterhalten. Sobald die Frage kommt „Wer hat den Punkt?“, weiß man, dass man vorne einen Vorteil hat.

 

  • Zielkugel zu weit auswerfen

Man sieht es sehr oft: Die Zielkugel liegt auf 9 Meter bis 9,90 Meter. Aber: Die meisten Schießer fühlen sich auf 7 oder 8 Meter am sichersten. Wenn die Punktkugel zu lang liegt, ist sie schwerer zu treffen. Das Fazit: Eine zu große Entfernung macht den Schießer wirkungslos. Besser ist, die Zielkugel auf die bevorzugte Distanz des Schießers auszuwerfen.

 

  • Zu viele Kugeln durchlegen

Eine Kugel hinter der Zielkugel ist meistens aus dem Spiel. Oft lässt sich beobachten, dass eine Mannschaft die Punktkugel zu häufig schießen oder kontern möchte, aber ohne Erfolg. Sobald die meisten Kugeln eines Teams hinter der Sau liegen, hat die andere Mannschaft viel Platz, um die eigenen Kugeln rund um die Sau zu platzieren.

 

  • Zu viele Löcher

Legen ist eine Kunst, Schießen eine Sucht. So geht es vielen. Nur erreicht nicht jeder Schießer in jeder Partie seine gewohnte Quote. Irgendwann ist die Konzentration am Ende. Trotzdem weiter zu schießen, kostet Kugeln, die nicht mehr im Spiel sind. Statt zu viele Doppellöcher zu produzieren, könnte eine Mannschaft entweder die Positionen tauschen oder aufs Legen setzen, um die gegnerische Punktkugel zu schlagen. 

 

  • Ohne Plan spielen

Das Mindeste vor einem Spiel sollte eine Absprache sein, wer welche Funktion übernimmt. Nicht nur Leger und Schießer, auch wer messen oder die Punkte zählen soll. Das zu klären, bringt Ruhe ins eigene Spiel.


Buchempfehlung: Der Ratgeber„100 Tipps, die dein Spiel verbessern“ von DPV-Trainer Daniel Dias bringt jede Mange Tricks und Ratschläge, die sich auf dem Platz bestens bewähren.

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Turniere

Petanque-Videos steil im Aufwind

Im Hofgarten in München trafen wir Michael Dörhöfer, Präsident des Deutschen Petanque Verbandes (DPV). Voller Stolz konnte „Mischa“ berichten, dass einzelne Video-Reportagen des Verbandes bereits mehrere tausend Aufrufe erhalten.

Das Kommunikations-Team des DPV sendet seit 2020 von nationalen und internationalen Turnieren mit Beteiligung des Verbandes. Allein von der Doublette- und Tete-WM im dänischen Karlslunde (12. bis 15. Mai 2022) übertrug das Team 27 Spiele live.

Einzelne Videos des DPV verzeichnen bei Youtube bis zu 5.000 Aufrufe. Aber da ist noch Luft nach oben, findet Mischa Dörhöfer: „In Frankreich, der Heimat des Petanque, erreichen Petanque-Videos über eine halbe Million Aufrufe.“

Die DPV-Reportagen sind auf der DPV-Homepage und auf Youtube.com zu finden, wo sich der Kanal des DPV auch abonnieren lässt.

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