
Beim Boule-Spielen hast du die Wahl: Freizeitkugeln für wenig Geld oder hochwertige Turnierkugeln für Könner.
Bei Decathlon findest du
- Günstige Boule-Kugeln für Einsteiger
- Individuell angepasste Turnierkugeln
- Nützliches Boule-Zubehör

Beim Boule-Spielen hast du die Wahl: Freizeitkugeln für wenig Geld oder hochwertige Turnierkugeln für Könner.
Bei Decathlon findest du

Puristen kommen nur mit einer Kugeltasche zum Boule-Platz, andere haben einen Rucksack für Kugeln und Zubehör. Doch was sollte man unbedingt dabei haben?
Bei deiner Boule-Tasche hast du die große Auswahl: Speziell für Boule und Petanque entwickelt oder universell nutzbar, zum Tragen in der Hand oder auf den Rücken. Aber egal, hier ist das wichtigste Zubehör, das reinkommen sollte.
Auf dem Boule-Platz verliert man keinen Gegenstand so schnell wie die Zielkugel. Grund genug, mehrere davon in Reserve zu haben.

Ein zum Turnier zugelassenes „Cochonnet“ muss einen Durchmesser von 30 mm haben und darf nicht mehr als 18 Gramm wiegen. Eine derartige „Sau“ darf aus Holz, vorzugsweise Buchsbaum, oder aus Kunststoff sein.
In der dunklen Jahreszeit sind neonbunte Zielkugeln sehr beliebt, die auch aus der Entfernung gut zu erkennen sind. Für ganz bequeme Spieler gibt es auch Zielkugeln, die sich mit einem Magnet aufheben lassen. Allerdings sind diese Modelle nicht zum Turnier zugelassen.
Für den Zweifelsfall, welche Kugel gerade den „Punkt“ hat, sollte jeder Spieler ein Messgerät dabei haben. Es kann sich um einen Zollstock handeln, ein Bandmaß, eine Tirette oder einen Zirkel.
Am praktischsten sind Maßbänder aus Metall oder Kunststoff, sie sollten 2 m oder 3 m lang sein. Um größere Entfernungen zu messen, z.B. die Einhaltung des maximalen Abstandes von 10 m, nimmst du ein Rollmaßband mit einer Handkurbel zum Einrollen.

Für kurze Entfernungen verfügt eine Tirette aus Holz oder Aluminium über eine bewegliche Messzunge, die an die fraglichen Kugeln angelegt wird. Oder du nimmst einen Zirkel, erhältlich in jedem Baumarkt. Speziell für Innenmessungen wurde das Talmeter entwickelt, dessen Messband in zwei Richtungen aus dem Gehäuse gezogen werden kann.
Bevor eine Aufnahme beginnt, wird ein Kreis auf dem Boden markiert oder ein fester Wurfkreis hingelegt. Ein Wurfkreis empfiehlt sich für Gelände, wo die Schuhe beim Ziehen eines Kreises in Mitleidenschaft geraten. Der Wurfkreis darf starr oder faltbar sein, damit er gut in eine Boule-Tasche oder den Rucksack passt.
Sehr praktisch, aber nicht vorgeschrieben ist ein Kugelmagnet an einer Schnur. Damit kann man Boule-Kugeln ohne Bücken aufheben. Wenn eine Partie über mehrere Stunden geht, für viele eine willkommene Erleichterung.

Als Gedächtnisstütze dient ein Punktezähler. Mit zwei Einstellrädern lässt sich der aktuelle Punktstand beider Mannschaften einstellen. Erhältlich sind diese Zähler aus Metall oder als Schlüsselanhänger aus Leder.
Recht oft sieht man auch Spieler, die mit einem langen, spitzen Gegenstand aus Holz oder Metall den Wurfkreis ziehen, z.B. ein sehr langer Nagel. Sehr sinnvoll, denn bei langen Partien lassen sich damit die Schuhe schonen, mit denen der Wurfkreis normalerweise gezogen wird.
Es schadet auch nicht, in der Boule-Tasche ein Kellnermesser zu haben. Der Schraubverschluss löst zwar den herkömmlichen Korken einer Weinflasche ab, das Kellnerbesteck hat aber auch einen Flaschenöffner.
Ein Lappen oder Boule-Tuch für alles Mögliche sollte in keiner Boule-Tasche fehlen. Immerhin verlangen die offiziellen Petanque-Regeln in „Artikel 16 – Das Werfen der Kugeln“ ganz eindeutig: „Bevor ein Spieler spielt, muss er seine Kugel von allen ihr anhaftenden Fremdkörpern und Schmutzspuren reinigen.“

Und genau dafür ist der Lappen da, aber auch für ungezählte Dinge mehr: Wenn im Hochsommer die Handflächen schwitzen, wenn man im Winter eiskalte Kugeln halten muss, man verschüttet ein Getränk oder man möchte sich irgendwo hinsetzen. Voila!
Nur zwei Dinge solltest du beachten:
Weitere Infos: www.Decathlon.de
Du bist neu in der packenden Welt des Boule und Petanque? Du hast eigene Kugeln, einen Platz und Bekannte, mit denen du spielen kannst. Diese 3 Tipps sollten dir helfen.
Die optimale Boule-Kugel zu finden, braucht etwas Zeit. Du musst herausfinden, ob dir das Schießen oder Legen mehr liegt oder ob du mit viel oder eher weniger Kraft spielst. Davon hängen die Eigenschaften deiner Traumkugel ab.

Wenn du dir nicht sicher bist, welche die richtige Kugel ist, solltest du an ein französisches Sprichwort denken: „Arm gerade, Kugel egal. Arm nicht gerade, Kugel egal.“
Das bestätigt auch mein Vereinskamerad Tony aus Thailand. Als sparsamer Mensch braucht auch er keine kostspieligen Turnierkugeln. Auf die Frage, wieso er so fantastisch legt und schießt, kam die simple Antwort: „Gerade und Gefühl“.
So, aber jetzt stehst du auf dem Platz, und es geht los. Dann solltest du dir auch dieses Sprichwort einprägen: „Boule devant, boule d’argent.“ Also: Eine Kugel vor der Sau ist Gold wert. Das bedeutet für dich, lieber zu kurz legen als zu lang.

Eine Kugel vor der Sau kann angeschoben werden und dadurch einen Punkt liefern, sie liegt der anderen Mannschaft im Weg, und der gegnerische Schießer will sie nicht wegballern.
Natürlich kann auch eine Kugel hinter der Sau nützlich sein, z.B. wenn die Zielkugel bewegt wird. Es überwiegen aber die Fälle, in denen eine Kugel am besten vor der Zielkugel am meisten hilft.
Und noch eine Regel ist extrem wichtig: Stehe immer auf Höhe der Sau! Dies bestätigen auch die Videos von Turnieren mit Top-Spielern, denn die halten sich die meiste Zeit vorne auf.
Der Grund ist simpel: Vom Wurfkreis sieht das Bild der geworfenen Kugeln ganz anders aus als vorn. An der Tagesordnung sind perspektivische Täuschungen, dass die beste Kugel von hinten nicht zwangsläufig als die Punktkugel erkannt wird.
Die Folge: Wenn vom Kreis aus wieder einmal gefragt wird: „Wer hat den Punkt?“, dann weißt du, dass du auf Höhe der Sau besser informiert bist. Also immer ab nach vorne!

Boule, Boccia, Petanque, Bowls: Bei den gängigen Kugelspielen versuchen zwei Mannschaften, ihre Kugeln so nahe wie möglich an eine Zielkugel zu werfen. Die wichtigsten Unterschiede:


Auf unseren Boule-Plätzen sah man Kugeln von Geologic bislang eher selten. Doch jetzt tauchen sie immer öfter auf. Denn diese Boule-Kugeln sind im Ausverkauf, aber warum?
Ein Rundgang über den Platz: Obut, MS Petanque und Boule Bleue regieren die Szene, eher selten werden KTK oder Unibloc gespielt. Doch jetzt sieht man die Kugeln von Geologic immer öfter.
Der Grund: Mit den Boule-Kugeln der neuen Marke „Koodza“ löst Decathlon die Reihe „Geologic“ ab. Das bedeutet: Die Kugeln von Geologic werden ausverkauft und sind zu sehr günstigen Preisen erhältlich.
Ein Beispiel: Die Schießerkugel Geologic Upsilon wird gerade vom gleichnamigen Modell der Marke Koodza abgelöst, der Preis von 99,99 Euro auf 69,99 Euro reduziert. Das Modell wird als weiche Schießerkugel mit 37 HRC (117 kg/mm²) angeboten. Mehrere Varianten der Geologic-Kugel (Durchmessser und Gewicht) sind bereits nicht mehr verfügbar.
Der Übergang hat offensichtlich ein einheitliches Muster: Die griechischen Buchstaben der Reihe Geologic werden behalten, nur der Markenname wird ausgetauscht. So ist das Modell „Pi“ nur noch von Koodza erhältlich. Von Geologic sind noch die Modelle Alpha und Delta im Programm. Sobald sie Decathlon auch unter der Marke Koodza anbietet, werden sie vermutlich zu supergünstigen Preisen ausverkauft.
Unter der Marke Koodza bietet Decathlon auch immer mehr Zubehör an, darunter ein Maßband und mehrere Boule-Taschen.
Was bedeutet die Umstellung?
Aber wer ist Decathlon?
Decathlon wurde 1976 gegründet und beschäftigt zurzeit über 80.000 Mitarbeiter weltweit. Mit mehr als 1.500 Filialen (2019) und über 80 Filialen in Deutschland gehört Decathlon zu den größten Sportketten der Welt. Der Gesamtumsatz liegt bei über 11 Milliarden Euro.
Das Geheimnis des Unternehmens sind die Eigenmarken. Gut 20 Marken für 70 Sportarten werden im eigenen Haus entwickelt und weltweit im Auftrag produziert. Dass die Eigenprodukte nur in den eigenen Filialen angeboten werden, vermindert den Wettbewerb mit Sportartikeln anderer Marken.
Bei den Boule-Kugeln heißt es, dass sie beim thailändischen Handelshaus FBT hergestellt werden. Unter der Marke „La Franc“ bietet FBT schon seit 1962 zugelassene Turnierkugeln an. Sowohl Koodza und Geologic als auch La Franc sind im mittlereren Preissegment der Turnierkugeln angesiedelt.
Weitere Infos:
https://fbtsports.com

Die Stadt Hof in Hochfranken beansprucht für sich, „in Bayern ganz oben“ zu liegen. In der Tat: Die geografische Lage von Hof ist etwas weiter nördlich als Frankfurt/M.
Boule spielen kann man auf zwei Bahnen am Untreusee im Süden der Stadt. Wem das Naherholungsgebiet aber zu belebt ist, kann auch das Gelände der Freien Turnerschaft (FT) Hof besuchen. Es liegt im Bürgerpark Theresienstein, der schon als „Schönster Park Deutschlands“ ausgezeichnet wurde.
Die Freie Turnerschaft Hof wurde im Jahr 1900 gegründet und betreibt auch eine Boule-Abteilung. Die Boule-Spieler trainieren auf einem Terrain Libre an der Ostseite des Fußballplatzes. Für Turniere lassen sich bis zu zehn Bahnen markieren, so dass Veranstaltungen mit maximal 20 Mannschaften und 60 Spielern möglich sind.
Weitere Infos: www.ft-hof.de
Mit 13:5 endete das Finale der 59. Mondial la Marseillaise à Pétanque in Marseille, dem größten Petanque-Turnier der Welt. Sieger wurde die Equipe von Jean-Michel Puccinelli gegen das Team um Marco Foyot, dem auch die Weltmeister Dylan Rocher und Stephane Robineau angehörten.
Kleine Randnotiz: Das Turnier war vom Beginn Juli auf Anfang September verlegt worden. Am Sonntag, den 30. August, kam es zu einer Schlägerei zwischen 3 belgischen Spielern und ihren französischen Gegnern, die sich über die Eintragung des Ergebnisses nicht einig wurden.

19.000 Einwohner, Kennzeichen AIB: Bad Aibling ist ein oberbayerischer Kurort in der Nähe von Rosenheim. Mitten in der Stadt liegt der 70 ha große Kurpark, in dem auch zwei Boule-Bahnen angelegt wurden.
Eine Spielerin berichtet: „Zum Spielen nicht so toll. Es gibt keine Begrenzung, die Schuss- und geschossene Kugeln aufhält, dazu ist der Boden zum Teil sehr weich. Der Wurfkreis liegt außerhalb der Bahnen.“
Weitere Infos: www.bad-aibling.de
Der Deutsche Petanque-Verband (DPV) bringt ein neues Boule-Sportabzeichen (BSA) heraus. Es soll nicht so schwierig wie die Boule-Prüfung für das Deutsche Sportabzeichen werden.
Für das BSA müssen die Spieler je 3 Prüfungen im Legen und Schießen absolvieren. Für die Lege- und Schießübungen hat der Spieler je 6 Versuche. Beim Legen gibt es einen Zielsektor und einen Zielkreis, in der dritten auch drei Hinderniskugeln, die nicht getroffen werden dürfen. Beim Schießen sind die Treffkugeln in unterschiedlichen Varianten aus einem Kreis zu schießen.
In den Prüfungen sind insgesamt 45 Punkte für Bronze, 60 Punkte für Silber und 75 Punkte für Gold zu schaffen. Für Kinder und Jugendliche werden die Distanzen verringert. Das Abzeichen in Bronze ist so schwierig, dass es auch Hobbyspieler und Neulinge mit etwas Training bestehen, so die Aussage des DPV. Der Abschluss in Silber oder Gold setzt hingegen auch bei Lizenzspielern etwas Vorbereitung voraus.
Wenn die Ergebnisse in eine Prüfkarte eintragen sind, reicht der Veranstalter diese bei der „Arbeitsgruppe BSA“ ein. Die Absolventen erhalten damit eine Urkunde und ihr Boule-Sportabzeichen. Der Gedanke dahinter: Die Spieler sollen animiert werden, gezielt zu trainieren, am besten in der Gruppe, und sich durch die Lernerfolge gegenseitig aufbauen.
Das neue offizielle „Boule-Sportabzeichen des DPV“ (BSA) wurde 2020 bereits durch den DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) zertifiziert. Aber es steckt noch in den Kinderschuhen. Was noch fehlt, sind Vereine als Ausrichter, die einen geeigneten Boule-Platz und ausgebildete Prüfer haben müssen. Wie und von wem das neue Abzeichen eingeführt wird, lest ihr hier in Kürze.
Weitere Infos: https://bouleabc.de
www.deutscher-petanque-verband.de
Foto (1): Deutscher Petanque-Verband

Im oberfränkischen Rehau (9.500 Einwohner) haben wir dieses gelungene Boulodrome gefunden. Die Stadt im Landkreis Hof (Kennzeichen: REH) liegt am Rand des Fichtelgebirges und ist 3 km von Tschechien und 9 km vom Freistaat Sachsen entfernt.


Der öffentliche Boule-Platz liegt am Freibad und wurde 2017 von der Stadt Rehau gebaut. In der maximalen Belegung lassen sich zwei Trippletten mit insgesamt 12 Spielern gleichzeitig spielen. Das Boulodrome wird regelmäßig von der Deutsch-Französischen Gesellschaft des Ortes genutzt. (Ein Boulodrome ist ein abgegrenzter Boule-Platz, so wie hier in Rehau, im Gegensatz zum „Terrain Libre“ ohne feste Grenzen.)